Kalmus.
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plasmatischer Masse (mit Cochenille schwach roth) und mehroder weniger eines auf Gerbstoff reagirenden Inhalts.*)
In den meisten Parencliymzellen findet sich dieser letztere wohl nur inSpuren, etwas reichlicher in den peripheren Gewebslagen und in Zellgruppcn desGrundparenchyms, grösstentheils um die Secretzellen herum. Zerstreute Zellen desParenchyms aber und lange schmale Schlauchzellen im Bereiche des Phloemgewebesder Gefässbündel, erstere zum Theil neben Stärke, führen einen körnig-krümeligenoder klumpigen, resp. homogenen Inhalt, welcher mit Braemer's Reagens sichorange oder braunorange, mit Eisenchlorid schmutzigbraun färbt. Auch die Membrandieser Zellen nimmt dabei eine bräunliche Farbe an. Kalilauge färbt den Inhaltbraun- oder röthlichgelb, nach Neutralisation mit Essigsäure orangegelb oderorangeröthlich; beim Erwärmen wird er grösstentheils gelöst und es bleibt in denZeilen oft nur ein braungelb gefärbter schlauchförmiger Inhalt zurück. Durch
Querschnittspartic, Je Endodermes, s stärkefiihrendes Grnndparenchym, i Lufträume,O Oelzelle, 67/6. Gefässbündel. (Tsclurch.)
diese Färbung fallen in dem durch Kochen in Kalilauge hergestellten Präparatedie Gerbstoffzellen zwischen den übrigen farblosen Parencliymzellen auf. Setztman zu dem neutralisirten Kalipräparate Naphtylenblan zu, so werden diese Zellenganz blau gefärbt (die übrigen Parencliymzellen bleiben farblos). Sehr schöneTJebersieht der Gerbstoffzellen an Schnitten erhält man auch mit diesem Farbstoffund mit Methylenblau direct. Der erstere bewirkt sofort tiefviolette Färbung desnicht selten körnigen Gerbstoffinhalts und auch der Membran der Gerbstoffzellenim Parenchym; Methylenblau färbt den Inhalt nach einiger Zeit blau. In Form
*) Alkoholische Hämatoxylinlösung färbt die Membran der Stärkemehl-zellen, desgleichen den spärlichen, zwischen den Stärkekörnern vorkommendenInhalt, am reichlichsten in den peripheren Zellschichten, und besonders den »anzenInhalt der Phloemelemente blassviolett.
Vogl, Nahrungs- und Genussmittel.
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