530
Kalmus.
und Grösse kommen diese Zellen den umgebenden Parenchymzellen gleich. Sieliegen zwischen den übrigen Stärkezellen , ähnlich den Oelzellen und häufig inderen Nähe, besonders an den Quersepten der Luftgänge.
Die Gerbstoffschläuche in den Phloembündeln, ca. 180—240 u. lang,bilden axile Reihen. Besonders gut zu sehen an den durch Kochen in Kalilaugeisolirten Gewebstheilen. Neutralisirt man mit Essigsäure und setzt Methylenblauzu, so färbt sich nur der Inhalt dieser Schläuche (und der Gerbstoffzellen imParenchym) blau oder grünblau, nicht die Membran. Ein auf Gerbstoff reagiren-der klumpiger Inhalt findet sich auch in einzelnen Gefässen.
Zerstreut im Grundgewebe des Kerns und der Rinde kommensehr zahlreiche, die umgebenden Amylumzellen fast durchwegs
Fig. 256.
j?r
Kalmus.
Partie des Längenschnittes aus dem inneren Theile des Wurzelstockes, pr. Stärkemehl-führendes Grundparenchym mit axil gestreckten Lufträumen (L) und eingeschalteten Oel-zellen (O) : fv. Gefasshündel mit Cambiform (cbf.) und Treppeiitracheen (sp).
an Grösse übertreffende (30—90[/.) Secret- oder Oelzellen(Fig. 256 u. 257 0) vor.
Im grössten Theile des Grundgewebes liegen sie haupt-sächlich an den Vereinigungsstellen der die Luftgänge begrenzendenParenchymzellreihen (sehr schön zu sehen an Quer- und Längen-schnitten) , sind im allgemeinen sphäroidal, häufig etwas breiterals lang, oft ausgebaucht und gegenüber den Amylumzellen stärkergewölbt vorspringend mit farblosem oder in älterer Waare gelb-lichem ätherischem Oel oder mit einem rothbraunen Harz-klumpen (in alter Waare) als Inhalt. Ihre unter Wasser dünne,