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Kalmus.
welches mehr oder weniger tief in die äusseren Gewebsschichten des Wurzel-stockes eindringt.
Das Grundgewebe desselben hat zunächst unter der Ober-haut (Fig. 254) collenchymatischen Charakter; es bildet eine ArtHypoderm aus axil etwas gestreckten, ziemlich derbwandigen, amQuerschnitte gerundet-polygonalen, gleich der Epidermis Stärke-mehl führenden Parenchymzellen mit nur sehr kleinen Intercellu-laren und eingestreuten Oelzellen.
Weiterhin in der Einde und im Kern ist das Grundgewebeein durch sehr zahlreiche Luftgänge (Fig. 255 i u. 256 L) sehrlockeres Parenchym aus rundlich-polyedrischen, ziemlich isodia-
Kg. 251.
Kalmus.
Partie des Längenschnittes aus den äusseren Theilen des Wurzelsrockes, e Oberhaut,
pr. Stärkemehl führendes Parenchym mit einer Oelzelle (OJ.
metrischen oder etwas axil gestreckten Zellen, deren farblose Mem-bran getüpfelt ist und nach Kalibehandlung mit Chlorzinkjod sichblau färbt. Die Luftgänge sind je nach der Länge der Internodienmehr oder weniger lang gestreckt, am Querschnitte 20—90v-und darüber weit, fast durchwegs nur durch eine einfache Zell-schicht von einander getrennt (Fig. 255, i).
Die ca. 24—45 y. grossen Parenchymzellen springen mitgewölbter Seite in die Luftgänge vor. Neben kleinkörniger,grösstentheils einfacher Stärke mit rundlichen (eirunden, läng-lichen, eiförmigen), zum Theil unregelmässig - höckerigen undwenigen zu 2—4 zusammengesetzten, 1—8, meist 3—6 [j. grossen,resp. langen Körnern (Fig. 259 a) führen sie geringe Mengen