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Die wichtigsten vegetabilischen Nahrungs- und Genussmittel : mit besonderer Berücksichtigung der mikroskopischen Untersuchung auf ihre Echtheit, ihre Verunreinigungen und Verfälschungen ; mit 271 Holzschnitten
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505
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Zimmt. gQFj

geschlossene oder von braunem Parenchym unterbrochene Schichtaus verschieden gestalteten und verschieden grossen Steinzellen(Skiereiden) mit ein- und zum Theil auch vorgelagerten primärenBastfaserbündeln an der äusseren Peripherie.

Im gelbbraunen Zimmt ist diese Schicht meist scharf begrenzt nach aussenund innen, fast ununterbrochen, beim rothbraunen Zimmt vielfach durchbrochenvon braunem Parenchym und wenig scharf begrenzt, zumal an der Innenseiteund an stärkeren Stücken.

Die Steinzellen sind grösstentheils ungleich, und zwar nacheinwärts stärker verdickt, von verschiedener Weite des Lumens,meist aber weitlichtig, zahlreiche stark tangential gestreckt(T = 60120 (a und darüber), mit groben, zum Theil verzweigtenPorenkanälen in ihrer unter Wasser farblosen, stark verholztenWand. Sie führen als Inhalt, besonders in stärkereichen Rinden,reichlich Stärke neben gelb- oder rothbraunem Pigment oder nebenletzterem Luft.

Die in dem peripheren Theil dieser Schicht eingetragenen,wenig umfangreichen und häufig über die Aussengrenze der Schichtin die Mittelrinde gewölbt vorspringenden primären Bastbündelbestehen aus einer Gruppe von bis 1, selbst bis 3 Mm. langen,ca. 18 21 [j. breiten, an den Enden meist allmählich zugespitzten,spitzen, seltener abgerundeten oder stumpfen, dickwandigen, zumTheil weitlichtigen, am Querschnitte rundlichen oder stumpf-eckigenBastzellen.

Sie sind in der Peripherie begleitet von etwas breiteren undweiteren bastfaserartigen, Stärkemehl führenden Elementen undvon in axilen Reihen übereinander stehenden verschieden langen(30300p.), 21 30p- weiten, gleichfalls stärkeführenden, grob-getüpfelten Stabzellen. Zwischen ihnen und den vorerwähntenGewebselementen kommen Uebergänge vor wie andererseits vonden Stab- zu den Steinzellen.

Einwärts der Steinzellenschicht folgt eine verschieden breiteParenchymzone, welche die Erweiterungen der Markstrahlen auf-nimmt und die ältesten Theile des Phloems enthält (Aussenschichtder Innenrinde).

Das Parenchym stimmt im wesentlichen mit jenem derMittelrinde überein, nur werden seine Elemente nach einwärtsetwas axil gestreckt; es enthält auch wie dieses zerstreute Secret-und mehr oder weniger reichlich Steinzellen, ausserdem ver-einzelte Bastzellen und obliterirtc Siebröhrenbündel.

Besonders im rothbraunen Zimmt finden sich hier reichlich Steinzellen-gruppen, welche namentlich bei dickeren Binden umfangreich sind, sich zumTheil an die Steinzelleusohicht anschliessen und oft auch in die Peripherie dererweiterten Markstrahlen eindringen.

3. Innenrinde, a) Markstrahlen typisch 2 Zellen breit.520, selbst 25 Zellen hoch, nach aussen am Querschnitte keil-förmig erweitert; die Zellen ihres Mauerparenchyms bald im grösstenTheile, bald nur in der innersten Partie des Markstrahles stärker