Sternanis.
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Fig.215.
Stellenweise sind einzelne oder nesterweise vereinigte Paren-ehymzellen sklerosirt mit derber, bis ziemlich dicker grob-getüpfelter, selbst fast netzförmig verdickter Membran.
In das Grundparenchym eingestreut kommen sehr zahlreicheätherisches Gel führende grosse Secretzellen und besondersim Basaltheile des Karpells zum Theil sonderbar gestaltete, sehrstark verdickte Skiereiden (Steinzellen) vor.
Die Secretzellen sind, durch Maceration isolirt, kugelig,elliptisch bis gestreckt länglich, häutig an den Seiten ausge-schweift oder buchtig, 60— 300[J. lang; ihre dünne Membran isttheilweise verkorkt, ihr Inhalt ein farbloses oder gelbliches Oelin Tropfenform.
Ihre grosse Zahl im Pericarpparenchym wird besonders ersichtlich anPräparaten, die man ans dem durch kurzes Kochen in Kalilauge macerirtenPericarp hergestellt hat oder auch an mit Kalilauge behandelten Flächenschnitten
aus der Fruchtwand. Alkoholische Fuchsinlösnngfärbt sie intensiv roth; Chlorzinkjod erzeugt nurbräunlichrothe Färbung einer inneren Membran-lamelle.
Die im Grundparenchym zerstreut, stellen-weise gehäuft vorkommenden Steinzellen erreichenbis 180 u. Länge und sind fast durchaus mehr oderweniger reichlich mit allerlei Fortsätzen ausge-stattet, die ihnen die bizarrsten Formen verleihen(Fig. 215). Ihre Wand ist sehr schön geschichtet,von Porenkanälen durchbrochen. Hin und wiederbegegnet man einer solchen Steinzelle, welche nebeneiner braunen Pigmentmasse auch einen öligen In-halt führt, gewissermassen einer zur Steinzellegewordenen Oelzelle.
In den inneren Partien des Meso-carps verlaufen verschieden starke Ge-fässbündel aus engen abrollbarenSpiraltracheen, zum Theil mit doppeltemSpiralbande und Netz-Tracheiden (bis360 ja lang, bei ca. 21 ;->. Breite), begleitetvon langen (600 [J- bei 30 u. Breite), dick-und relativ dünnwandigen, reich ge-tüpfelten Bast- und Stabzellen, letztere zum Theil in axilen Reihen,mit braunem formlosem Inhalt.
Unmittelbar unter der inneren Epidermis der Dehiseenz-fläche liegt im Mesocarp ein mit dem Karpellrande gleichlaufendesstarkes Bündel aus am Querschnitte rundlichen oder rundlich-polygonalen , dickwandigen, aber weitlichtigen, reich getüpfeltenBast- und Stabzellen mit eingelagerten schwachen Gefässbiindeln(Fig. 216 f; Fig. 224 f von I. religiosum).
Das Endocarp zeigt an den Dehiscenznächen des Karpellsand am Samenlager ein verschiedenes Verhalten. An den Dehiscenz-nächen findet sich eine sehr ausgebildete Sklereidenepi dermis auseiner einfachen Lage (Fig. 216, e) von am Querschnitte vierseitigenquadratischen oder etwas radial gestreckten Elementen; ihre
Illiciura vei'um.
Sonderbar gestaltete Stcin-
zelle aus dem basalen Theile
des Karpells.