K9HHH
Bl
466
Sternanis.
der Fläche polygonalen oder wellig-verbogenen Tafelzellen mit
derben feinknotigen Seiten, am Querschnitte mit nach aussenstärker verdickter Membran und braunrothem, auf Gerbstoff (braun-grün) reagirendem, formlosem oder körnigem Inhalt. Ziemlichhäufige elliptische (ca. 60 \j. lange) Spaltöffnungen zerstreut in derEpidermis.
Unter ihr liegt eine Schicht aus in der Fläche polygonalen,etwas kleineren, ziemlich derbwandigen Parenchymzellen, welchemit grösseren und kleineren rundlichen rothbraunen Körnern ge-füllt sind.
Die Mittelschicht, am stärksten entwickelt am Rückendes Karpells und nach den nach aufwärts gekehrten Rändern
Fig. 214.
Vergleichende Zusammenstellung der Sammelfrucht und ihrer Theile in natürlicher
Grösse, und zwar 1., 3., 4. (links) und G. von Illiciuni verum; 2., 4. (rechts), 5. und 7.
von I. religiosum. 1. und 2. die ganze Sammelfrucht von unten, 3. und 5. einzelne
Karpelle, 4. Fruchtstiele, G. und 7. Samen von der Seite und von vorne.
desselben allmählich abnehmend, ist ein schlaffes, dünn- undbraunwandiges Parenchym mit mehr oder weniger geschrumpften,zusammengefallenen und faltig verbogenen, durch Quellungsmittelentfaltet im ganzen gerundet-polyedrisehen grobgetüpfelten Zellenvon 36—270 ;x Grösse, resp. Länge.
Durch Maceration in Kalilauge isolirt, zeigen sie verschiedene Formen undGrösse: sind bald isodiametrisch gerundet oder stumpf kantig, bald mehr oder■weniger gestreckt, häufig mit verbogenen, ausgeschweiften oder buchtigen Seiten.Ihre Membran farblos, ihr Inhalt bis auf einen meist geringen feinkörnigenBest, untermischt mit ölartigen Tropfen, aufgelöst. Chlorzinkjod färbt die Mem-bran blau.