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Vanille.
sehen Krystall von Kalkoxalat (9—24 a gross [Fig. 213, 1, Ep. undFig. 212, 6 rechts]). Mit (Moral und Chlorzinkjod färbt sich derZellkern und nach und nach auch eine den Krystall umgebendeHülle braunröthlich.
Zunächst unter der Epidermis liegt als äusserst« Schicht desFruchtfleisches eine einfache oder doppelte Lage von axil gestrecktenradial zusammengedrückten (L ■= 180—240, T = 60—75 a, B, =15—30 a) derbwandigen, collenchymatischen Zellen (Fig. 213,1, sEp.) mit einem ähnlichen Inhalt wie die Epidermiszellen. *)
Fig. 211.
k, l.A-UKpvxH
Vanilla planifolia.
Querschnitt durch die Fruchtwand an einer durch Insectenstieh erzeugten Wundstelle.
Die Wundränder (b) sind verkorkt, die unverletzten Randzellen (a) haben sich papillös
entwickelt und sind gleichfalls verkorkt, g Gefässbündel. (Tschlrch.)
Sie gehen nach einwärts in ein grosszelliges schlaffes Parenchymüber, dessen Zellen vorwiegend gleichfalls axil gestreckt, amQuerschnitte polygonal sind (T = 90—120 a) mit verbogenenund faltigen dünnen Wänden und kleinen Intercellularen. In derRegion der Gefässbündel sind sie am grössten und zwischen den
*) Bei der mexikanischen Vanille allein soll in den äusseren Gewebs-schichten ein eigenthümliches, für sie charakteristisches Netzleistenparenchymvorkommen. Ich konnte ein solches an einem Muster mexikanischer Vanille, ausder Sammlung von Martins herrührend, nicht finden. Andererseits findet manauch in der gewöhnlichen Handelsvanille (Bourbon) hie und da in den innerenSchichten des Grundparenchyms und in der Nähe der Gefässbündel einzelneParenchymzellen mit netzförmig getüpfelter Membran, die kaum von Netzleisten-zellen zu unterscheiden sind.