Gewöhnliche Stärkemehlsorten.
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Fig. 118.
Uebrigens ist die Stärke der Hülsenfrüchte leicht an denpag. 168 angeführten Merkmalen zu erkennen und eventuell alsBeimischung des Kartoffelmehles nachzuweisen.
5. Kastanienstärke, im süd-lichen Europa aus den bekannten SamendesEdelkastanienbaumes,CastaneavescaG-aertn., bereitet, stellt ein feines,weisses Pulver dar aus einfachen, poly-morphen, nicht oder wenig zusammen-gedrückten Stärkekörnern (Fig. 119) von1"5 bis höchstens 30 [a Grösse, resp. Länge(die grössten 15—24 ja, selten bis 30 ;j., diekleinsten F5—3 (/.). Zwischen den kleinenund den grossen wenige Mittelstufen. Inder Fläche die grössten und grossen Kör-ner überwiegend stumpf 3—4seitig (zu-mal rhombisch und trapezoidisch), häufigan einer Seite oder an mehreren Seiteneingedrückt, eingezogen oder einge-buchtet, dadurch halbmond-, nieren- undherzförmig, reichlich auch eirunde, ei-förmige und längliche Körner, nicht selten mit vorgezogenem,schmälerem Ende, dadurch Haschen-, keulen- oder beilförmig.Ziemlieh viele auch ganz unregelmässig verbogen, höckerig, buckelig,
Ein Kartoffelstärkekorn impolarisirten Lichte. (Tscliirch.)
Fig. 110.
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Kastanienstärke.
knollig. Die kleinsten kugelig, eirund, eiförmig, birnförmig. Anmanchen der grossen Körner ein gestreckter, spaltenförmiger, ananderen ein wenig excentrischer, rundlicher Kern oder eine mehr-
\ T og], Nahrungs- u. Genussmittel.
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