quorum et stilum referunt et suo modo eruditionem“ (Brief an Capitovom 28. Juni 1528; s. Simi. Samml.). Und mit ähnlichen Wortenverweist Gesners bibliotheca universalis a. a. O. auf die betreffendenManuskripte alle diejenigen, qui addiscere velint hujusmodi magis-tralem ut vocant et intricatissimum stilum Judaicum ac Judaeorumtam veras quam stultas expositiones in sacra volumina cognoscere.Hottinger spricht im Anschluss an den Index derselben (Altes undNeues aus der gelehrten Welt I) den Wunsch aus, es möchte ein„specimen der versiones des Pellicam 1 “ veröffentlicht werden. Daeine solche Probe jedenfalls nur dazu dienen könnte, die wissen-schaftliche Beurtheilung der Pellikan’schen Leistungen zu fördern, somöchte ich diesen Wunsch zu Händen der Orientalisten neuerdingsunterstützen. Freilich wäre vorläufig noch verdankenswerther eineUntersuchung Uber Pellikans Reisen mit Satzger in den Jahren1514-1516. Ein Blick in die betreffenden Blätter des Chronikons(S. 46 ff.) genügt, um zu sehen, dass diese Visitationsreisen sich fürPellikan fast ungesucht zu wissenschaftlichen Reisen im Interessedes hebräischen Studiums gestalteten.
2. Der Reformator.
Wie in wissenschaftlicher, so erhielt Pellikan auch in religiöserBeziehung die ersten für sein ganzes Leben bedeutsamen Anregungendurch den trefflichen Paul Scriptoris. 1 ) „Consilio Pauli Scriptorissyncerioris theologiae priscos doctores Origenem et Ambrosiumardentius complecti coepit“ heisst es a. a. O. der Gesner’schen
') Man vergleiche über ihn die im Register aufgeführten Stellen desChronikons, ferner Scbmtrrer: Nachrichten von den Lehrern der hebräischenLitteratur in Tübingen. Ueber ihn und die andern Männer, mit welchenPellikan in Tübingen verkehrt, fasse ich mich absichtlich kurz. Ich setzenämlich voraus, es werde zum Jubiläum zumal über jene ältesten Koryphäender Universität ungleich Besseres veröffentlicht werden, als ich es zu bietenvermöchte.