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Erziehungsrath Dr. Sieber und Staatssehreiber Dr. Göttisheim beimeinen bezüglichen Arbeiten auf der öffentlichen Bibliothek und imStaatsarchiv mit ausgezeichnetem Wohlwollen unterstützt.
Die litterarischen Hilfsmittel, soweit sie nicht in dem folgendenAbschnitt dieser Einleitung erwähnt sind, habe ich jeweilen gewissen-haft citirt. Von besonderem Werth sind mir die Basler Chroniken(I. 1872) gewesen und zwar nicht sowohl wegen des Textes alswegen der reichhaltigen und zuverlässigen Anmerkungen des HerrnProf. Dr. Wilhelm Vischer. Eine Wohlthat, welche dieses muster- j
gütige Buch dem Forscher bietet, habe ich bei vielen andern Werkenschmerzlich vermisst: ein alphabetisches Personenregister. Natürlichhabe ich nicht versäumt, der vorliegenden Schrift ein solches bei-zugeben, um ihre Benutzung als Quelle für die Kirchen-, Kultur-und Litteraturgeschichte des Humanismus und der Reformation undsomit auch etwaige Ergänzungen Seitens der Fachgenossen möglichstzu erleichtern. Eine derartige fortbauende Benützung meiner Arbeiterwarte ich um so freudiger, als ich es mir Vorbehalte, gelegentlicheine anschauliche Biographie Pellikans zu schreiben.
2 . Bisherige Biographieen Pellikans and Benützungen seinesChronikons.
Die älteste Biographie Pellikans, die wir besitzen, ist der ArtikelConradus Pellicanus in der Bibliotheca universalis sive catalogusomnium scriptorum, autore Conrado Gesnero Tigurino, doetoremedico. Frosch. 1545, fo. 183b — 185 a. Eine Menge von Ausdrücken,welche im Chronikon wiederkehren, leisten den Beweis, dass dieserArtikel der Hauptsache nach von Pellikan selbst geschrieben, undvon Gesner bloss der anerkennende Schluss hinzugefügt worden ist.Vielleicht ist gerade bei Gelegenheit dieser Skizze, die Pellikan fürdie werthvolle Gallerie seines Freundes zu liefern veranlasst wurde,