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Hebräische darin scheint mit schlecht gearbeiteten hölzernen Letterngedruckt zu sein; am Schlüsse ist ein hebräisch-lateinisch-griechischesWörterbuch beigeftigt.“ Leider sind seit Ende des vorigen Jahr-hunderts, wo (der sehr glaubwürdige) Björnstahl reiste, laut einerPrivatmittheilung des Kölner Stadtarchivars Dr. L. Ennen, die Bib-liotheken der alten Kölner Klöster in alle Winde zerstreut. Lloffenwir, die in Aussicht gestellte Schrift über Pellikans Antheil an derMargarita philosophica werde die Frage abschliessend beantworten.Ueber die in Basel aufbewahrte Grammatik Pellikans von 1508 wirdHerr Prof. Dr. Kautzsch gelegentlich referiren. Dieselbe ist vonGeiger (Jahrbb. für deutsche Theol. 1876, S. 214) erwähnt.
Ziir Ergänzung dessen, was Geiger a. a. O. über Pellikansgrammatikalische Arbeiten sagt, mögen hier einige Details ihre Stellefinden. Zuerst will ich nicht versäumen, eine Beschreibung des Psaltersund der Grammatik Capitos von 1516 zu geben, welche weder Baum(Capito und Butzer S. 577 f.) noch Geiger selbst gesehen haben. Das zier-liche Büchlein (27 Bogen in Sedez) befindet sich auf der öffentlichenBibliothek in Basel und auf der Stadtbibliothek in Zürich und trägt denTitel: “iSD, darunter Frobens bekanntes Druckerzeichen
und dann Hebraicum Psalterium. Auf der Rückseite des Titels folgtunter der Ueberschrift Conradus Pelicanus, Rubeaquensis, or. miHebraeis lectoribus eine hebräisch und zwar unpunktirt geschriebeneDoxologie. Der Psalter selbst hat Punkte, aber keine Accente undsehr viele Druckfehler. Dies beweisen die auf 6 Blättern enthaltenen,selbst nicht fehlerfreien Errata, betitelt: insigniores mendas castigavi-mus adjuti opera Sebastiani Franeiseani docti Hebraice et in his rebusmire vigilantis. Hierauf folgt auf zwei Bogen: institutiuncula inhebraeam linguam authore Volphgango Fabro Prophessore Theologiae.Am Ende derselben das Datum: Basileae mense Novcmb. AnnoMDXVL Dass Pellikan an dieser Taschenausgabe der Psalmenmehr gearbeitet als bloss das kleine Vorwort, sagt er selbst in derVorrede zu Münsters Ausgabe der Proverbia von 1520; vgl. Geigera. a. O. S. 215. Im Chronikon freilich (S. 55; vgl. die 1. Anm.)redet er bloss von der Hauptarbeit seines damaligen Basler Aufent-