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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
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Ratification.

desto minder in allen Stücken bestehen und beobachtet werdensollen; wobei Königl. Preußischer Seils annoch besonders bedun-gen, und Kvnigl. Polnischer Chnrfürstl. Sächsischer Seits zu-gestanden worden, daß dadurch insonderheit dem Ersten Separat-Artikel nicht derogirt und daraus gegen die darin versprocheneZahlung ein odseetniu oompoimntionis nicht hergenouunen, auchdie Stellung der Postpferde nicht verhindert werden solle')."

Am 16. Februar reisten die Herren von Collenbach lind vonFritsch nach Dresden, und am 17. kam der König von Preußendurch Hubertusburg, um sich nach Meißen zu begeben. Er stiegbei Herrn von Hertzberg ab und trank in dessen Zimmern Choco-lade. Bei seiner Ankunft fragte er, was denn die Unterzeichnungso lange verzögert habe? worauf Hertzberg ihm ausführlich alleserzählte, was vorgefallen. Dann äußerte er: es ist doch eingutes Ding um den Frieden, den wir abgeschlossenhaben, aber man muß sich das nicht merken lassen.Er bezeugte seine Verwunderung über die Schwierigkeiten, welchevon den Sachsen in Betreff der Stellung der Postpserde gemachtworden, und glaubte, die Differenz sei beigelegt; und da Hertzbergihm das Gegentheil erklärte, meinte er: nun, da wird sie ebenNiemand bezahlen. Der König besah hierauf noch die Kapelleund den Schloßgarten, und bestieg dann wieder seinen Wagen mitdem Obersten Goltz, um seinen Weg nach Meißen sortzusetzen?).

Am 19. Februar ward das königliche Hauptquartier nachDahlen verlegt, einem Städtchen zwischen Leipzig und Oschatz,mit einem schönen Schlosse der Grafen von Bünan, und verbliebdort bis zum 13. März. Hertzberg machte einen kurzen Aufenthaltin Tvrgan, hatte jedoch noch mancherlei Schwierigkeiten zu be-seitigen, welche aus der langsamen Räumung der Festung Glatz

') Declaration 6. ä. Schloß Hubertusburg, am 15. Februar 1763.2) Privatnieberschrift Hertzbergs zu deu Acten.