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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
Seite
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Schlußvcrhmidlungcn.

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jcdock dieser letzte Anhang die vorhergehende Zusage vollständigentkräftete, fand der Churprinz Bedenken, einen so nichtssagendenArtikel zu genehmigen, und zog cs vor, denselben ganz fallen zulassen

Nach allem diesem sollte man vermnthen, daß die in Hubertus-bnrg am 8. Februar fortgesetzten Unterhandlungen ein rasches Endegefunden hätten. Dem war jedoch nicht so, vielmehr entspannsich über den 4. Artikel, die Herausgabe der Kriegsgefangenen be-treffend, ein so lebhafter Streit, daß es schien, als könne dasganze FriedcnSwerk noch in der eilsten Stunde scheitern.

Der sächsische Entwurf dieses Artikels kantete folgendermaßen:-8. öl. Ie Uoi äe Urn886 renvevrn 8NN8 ennoon et 8Nii8 »neunäelni tnns 168 8ujet8 äe 8. )l. Ie Uoi äe Uolo^ne Uleoteuvsie 8nxe, knit8 ^ri8onnier8 äe gurorre ou sntr68 en einelcinekntzon eine ee 8«ik nn 86i'vioe on änii8 Is8 Utnt8 eie 8. öl. IeUoi äe ?ru886, en n'sxeeptnnt «ine eeux eiui ^ vouärontv68ter eie don Kwe, dien enteneiu eine edneun ä'eux pnie i>re-nkndleinent Ie8 äette8 <iu'il nenn eontrnote68.''

Dem gegenüber stellte man preußischerseits nachstehenden Ent-wurf aus:8. iU. ete. 8NN8 äelni Ie8 (iftioiev8 äe 8. iVl. IsUni äe UoIoAne ete. eini 80 nt eneore j)vi 80 n»iev 8 äe §nerreet Ie8 nnti-68 8njet8 äe 8n äite )Injs8te Uolonoi86 cini nevouärnnt i>N8 re8tev änn8 80 N servioe st änn8 868 Utnt8, dienentenän ete."

Gegen diese Fassung widersetzte sich Herr von Fritsch mit derganzen ibm eigenen Lebhaftigkeit. Er behauptete, daß hiernachdem König von Preußen die Befngniß zugestanden sei, alle Kriegs-gefangenen zu behalten, die nicht Ofsiciere und nicht in seineDienste getreten seien; einer solche» Abnormität zuzustimmen, könneihm nickt angesonnen werden; er habe die bestimmteste Instruction,

') Protokoll des Geheimen Conseil vom 14. Februar 1763.