Schlußverhandluiigeii.
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zu halten. Daß man dies früher nicht begriff, daß man es auchspäter wieder nicht hat begreifen wollen, dafür hat Sachsen schwerbüßen müssen.
Inzwischen wurden die Verhandlungen in Hubcrtnsbnrg inder hergebrachten umständlichen Weise fortgeführt. Da die Mit-theilnngen ans Dresden über die beispiellos harte Beitreibung derKontributionen sich täglich mehrten und selbst in dem durch dieNentralitätsacte geschützten Wermsdorf eine Executivnsordre ein-gelanfen war, welche mit Plünderung drohte, so erneuerte dersächsische Bevollmächtigte seine Bestrebungen, einen frühem Terminder Beendigung aller Feindseligkeiten herbeizuführen. Er beantragtedeSbalbU, daß der Tag der österreichischen Erklärung über dieRückgabe pon Glatz als Endtermin festgesetzt werden möge, da jadamit wesentlich der Zweck Preußens erreicht sei, und bis zu derUnterschrift des Tractats noch manche Tage über dessen Redactionperstreichen könnten. Dies hatte jedoch vorderhand keinen weiternErfolg, als daß der König von Preußen seine größte Unzufrieden-heit über die nach Wermsdorf gelangte Execntionsordre anssprachund die Zurücknahme derselben sofort anbefahl?).
Herr von Fritsch hielt es demnach für dienlich, noch einmalnacb Leipzig zu reisen, um zu persnchen, was er persönlich vondem Könige zu erlangen vermöge. Er begab sich am 1. Februardorthin, und am 4. Februar folgte ihm Herr von Hertzberg inGemäßheit besonderer Berufung. Beide kehrten am 7. Februarnach Hubcrtnsbnrg zurück. In den hier stattfindenden Conferenzenvertrat der Hofrath Gntschmid das sächsische Interesse während derAbwesenheit des Baron Fritsch.
Bon dem österreichischen Bevollmächtigten ward am 1. Februarein Vertragsentwurf vorgelegt, welcher sich im Allgemeinen an dieseither vereinbarten Punkte anschloß, jedoch daneben noch einzelne
Bericht von Hertzberg vom 27. Januar 1763.
-l Brief des Königs an Hertzberg vom 31. Januar 1763.