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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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Erste Eröffnungen.

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Churprinzen i) und begleitete dies mit den verbindlichsten Ver-sicherungen der Hochachtung und Freundschaft für den Prinzen unddessen Gemahlin. Sodann gab er ihm das schriftliche Memoire,befahl es taut zu lesen und begleitete diese Vorlesung mit ver-schiedenen Anmerkungen, welche seinen unabänderlich gefaßten Ent-schluß bekundeten, den Krieg in Sachsen sv lange fortznsühren,als er noch eines seiner im Jahre 1756 besessenen Lande ent-behren müsse; der Territvrialbesitz, wie er in diesem Jahre be-standen, müsse vor allen Dingen wieder hergestellt werden, undJhro Majestät die Kaiserin-Königin müsse Schlesien verschmerzenund vergessen; dann werde, so lange er lebe, ein Krieg nicht leichtwieder zu befürchten sein. Dabei wiederholte er die Versicherung,daß es ihm lieb sein werde, das erwünschte Friedenswerk durchden Dresdner Hof eingeleitet zu sehen; die weiteren Mittheilungenwerde er in Leipzig mit Vergnügen erwarten; er gehe jetzt seinenCordon zu besetzen und die ernsthaftesten Anstalten zu einerviA-onrermen OnmpnAne" zn machen, betheure aber hoch, daß ihmnichts lieber in der Welt sein solle, als einen baldigen, billigenund dauerhaften Frieden zu erlangen.

Schließlich sprach der König den Wunsch ans, die beidendeutschen Promemoria zu behalten; Fritsch war dazu ausdrücklichermächtigt worden, und überreichte also seine beiden Abschriften,die der König in einem Couvert versiegelte. Man ging dannzur Tafel, und nach derselben ward Fritsch entlassen.

Die Antwort des Königs in dem von ihm eigenhändig con-cipirten Memoire lautete svlgendermaßen:

Alonmenr Vritselr n^nnt remis un memoire nn lloi deGrosse, eontennnt Ie8 neK-oointions, ^ne In 6onr äs 8nxe nentnmees n Vienne pour nelreminer I'ouvrnK-e äe In pnix

>) Beilage 6.

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