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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
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Erste Eröffnungen.

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dem Wiener Hofe znrückweisen, so würden die vorliegenden Er-öffnungen doch vielleicht dazu dienen, für Sachsen einen Privat-vergleich oder eine günstigere Behandlung des Landes zu erziele».

In Dresden wußte inan keine schicklichere Art zur Einleitungder Verhandlungen ausfindig zu machen, und der Chnrprinz er-theilte daher dem Geheimen Rath von Fritsch den Auftrag, fiel,nach Meißen zu verfügen, wo damals der König von Preußensich aufhiclt. Durch ein eigenhändiges Schreiben des Chnrprinzen')ward der Gesandte bei dem König eingeführt, um dasselbe mitallen denjenigen Vorstellungen zu begleiten, welche geeignet er-scheinen könnten, den König zu einiger Milderung der zeitherigenund immer zunehmenden Härte gegen Sachsen zu bewegen. Eineausführliche Instruction vom 28. November wies ihn an, vorallen Dingen ans die Evacnation der Lande hinzuarbeiten, undwenn diese nicht zu hoffen, vorzüglich darauf zu sehen, daß dieGestellung der Recrutcn und die Wegtrcibung des Rindviehes undder Schafe vermieden werde, so wie er auch eine Verminderungder Gcldabgaben und Frnchtlicserungen zu erlangen suchen solle.Ganz besonders habe er sich für die Stadt Leipzig zu verwendenund darauf hinzuweisen, wie viel den preußischen Unterthanen ander Erhaltung dieses Handelsplatzes und sämmtlicher sächsischenLande, deren Einwohner von jeher mit ihnen in der genauestenHandelsverbindnng gestanden, gelegen sei, und wie wenig es daseigne preußische Interesse befördre, wenn man fortfahre, Sachsenzu verwüsten. Dadurch werde sich vermuthlich die Gelegenheit vonselbst machen, vom Frieden ^zn reden; die aufrichtige Neigung dersächsischen Regierung zur Wiederherstellung eines dauerhaften gutenEinvernehmens könne durch Vorlegung der beiden Promemoriadargethan werden, anS denen auch die gleichen Intentionen desWiener Hofes erhellten. Da dieselben jedoch, in deutscher Sprache

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