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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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Erste Eröffnungen.

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lNisndvtli sich eine Aenderung ereignet, welche alle vorherige Hoff-nungen mit einmahl verrückt; Daß bis dahin man gegen sich unddie gemeinsame gute Sache nicht würde haben verantworten kön-nen, wenn man den Krieg nicht fortsetzen und ihn Vvr das einzigeMittel ansehen wollen, um eine endliche hinlängliche Schadlos-haltnng und Sicherheit vor das Künfftige zu erlangen; Daß nach-dem aber erstlich der Nachfolger der Kayßerin Llisadsti» ans demNussischen Trohn die von Selbiger ans ihn gestammte Berbindlich-keiten so wenig fortzusetzen und zn erfüllen begehrt, daß er viel-mehr dergleichen mit dem gemeinsamen Feind eingegangen, dienunmehr in Rußland regierende Kayßerin Sich zwar überhauptgantz frenndschafftlich, jedoch dabcy so benehme, daß von Ihr einewerkthatige Unterstützung nicht zu erwarten stehe; Daß so sehr sichnun hierdurch die auf hiesigen K. K. Hof zurückgefallene Last ver-größert, selbiger doch bey Eröffnung der jetzigen OumpnAna sichin Schlesien und Sachsen in eine Verfaßnng gesetzt gehabt, daßes blos dem in diesem gantzen Kriege beständig neu ausgebroche-nen widrigen Schicksal znznschreibcn sei, daß man während jener,von einer Seite Schweidnitz verlohren, von der andern aber Sachßenvon den feindlichen Bedrückungen nicht erlöset werden tonnen;Daß inzwischen Jhrv Maj. die Kayßerin Königin auch noch durchdiese Wicderwärtigkeiten so wenig außer Stand scy den Kriegfortznführen, und so lange als der König in Preußen auszuhalten,daß Sie vielmehr schon wirklich zu einer künfftigen OnmpnMsans alle Fälle verdoppelte nachdrückliche Veranstaltungen machenlasse; Daß da aber freytich klar und unlangbar sey, daß je längerder Krieg daure, die Sächsischen Lande noch immer mehr lcyden,und vollends gantz zn Grunde gehen würden, es blos und haupt-sächlich diese Erwegung sey, welche gedachte Lonvörnine bewege,auf Herstellung eines Friedens, wenn er nur einigermaßen an-ständig und billig sey, sobald und so gut als möglich zu denken;Daß Selbige von dieser Mäßigung und Nachgiebigkeit schon da-