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Zweites Bändchen (1835) Falkland, Viertes Buch. Arasmanes
Entstehung
Seite
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Als Riego endigte betrachtete ihn Falkland miteiner Mischung von Mitleid und Bewunderung. Soverwildert und nüchtern der Geist dieses hoffnungs-losen und mit der Welt zerfallenen Manne« war,fühlte er doch etwas von verwandter Glut bei derergreifenden, heiligen Begeisterung des Patrioten,dem er zugehört hatte; und obgleich es im Wesenseiner Fiwsofie lag, die Reinheit der menschlichenTriebfedern in Zweifel zu ziehen und die lebhafterenAufwallungen, welchen er selbst abgestorben war, znbelächeln: beugte er doch huldigend seine Seele vorden Grundsätzen deren Heiligkeit er anerkannte, undvor der brennenden und rastlosen Hingebung, womitihre Vertheidiger sie hegten und behaupteten. Falk-laud hatte sich den Sonstitutionellen mit Achtung aberohne Eifer für ihre Sache, angeschlossen. Er ver-langte Aufregung: woher sie kam, daran lag ihmwenig. Er stand in dieser Welt rin Wesen dasin alle ihre Wechsel hineingezogen wurde, alle ihrePflichten durchmachte, und wie von einer höher»blinden Macht nmfortgcrissen, an allen Ereignisseneinen beherrschenden Antheil nahm, aber dessen Ge-danken und Seele wie einem andern Planeten ent-stammt waren, in menschliche Bildung cingekerkertund verlangend nach ihrer Heimath.

Im Weiterreiten fuhr Riego fort mit jenem un-klugen Mangel an Zurückhaltung zn sprechen, wieihm die Offenherzigkeit und Wärme seines WesensDnlwer's Romane. XI-VI. 4