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Zweites Bändchen (1835) Falkland, Viertes Buch. Arasmanes
Entstehung
Seite
54
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Erfahrungen lern«, daß die Erd« nicht« besitzt, wasda« Bestreben belohnen» den Wunsch befriedigenkönnte. Wenn du die Sterne auf« Wasser nieder-sch-inen siehst, so schaust du ein Bild von dem traum-arcigen Glanz der Hoffnung; da« Licht funkelt aufder Welle, aber weder erwärmt sein Schimmer, nochkann e» nur einen Augenblick den Strom in seinemLauf hemmen nach dem dunkeln Abgrund, welchemer zuerst, sich darin zu begraben und nuterjugehen.Erst in meinem hohen Aster drang sich diese Ueber-zeuqung meiner Seele auf, und um diese Zeit ent-deckce ich in einem der heiligen Bücher, auf welcheich damals meine Forschung richtete, da« Geheimniß,welche« ich jeyr deinem Ohr anverrrauen will. Wisse,mein Sohn, an der äußersten Grenze Asiens ist einGarren, in welchem der Herr des Weliall« den erstenEstern der Menschen ihren Aufeurhalt anwie«. Indiesem Garten geht die Sonne nie unter, und nie»erweckt die Schönheit des Frühlings. Dort istweder Eh> geitz, noch Habsucht, noch falsche Hoffnungmit ihrer Tochter Reue. Dort ist weder Alter nochSchwachheit; die Krankheiten sind von jener Luftverbannt; ewige Zuaend und die Heiterkeit eine« uu-untei brochnen G>ück« sind das Vorrecht aller dortakhmeude» Wesen. Ewer geheimnißvollen, uube-kannren Stinte wegen wurden unsre ersten Elternaus jenem glücklichen Gebiete verbannt, und ihreKinder über dce weite Erd« zerstreut. Uebermensch-liche Wesen sind an den Pforten desselben anfgestellt,