Druckschrift 
5 (1842)
Entstehung
Seite
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in Besitz Deines Goldes, Deiner Pässe, und DeinerFillide sehen, hitziger Engländer, der Du mich mit derLast Deiner Wvhlthaten demüthigen möchtest, und mirDeine Almosen hingcworfen hast wie einem Bettler! UndFillide, ich liebe sie; und Dein Gold das liebe ich nochmehr. Ihr Puppen, ich lenke Euch an Euren Drähten!"

Er ging langsam in das Zimmer, wo Fillide nochsaß, trübe Gedanken auf ihrer Stirne, und Thränen inihren dunkeln Augen. Sie blickte rasch auf, als dfe Thüreanfging, und wandte sich mit einer nnmuthigen Bewegunggetäuschter Erwartung von dem groben nnd häßlichen Ge-sicht NicotS ab.

Glpndon," sagte der Maler, sich einen Stuhl nebenFillide rückend,hat mich zurückgelaffen, um Euch inEurer Einsamkeit zu erheitern, schöne Italienerin. Er istnicht eifersüchtig auf den häßlichen Nieot; ha. ha! unddoch hat Dich einst Nieot innig geliebt, als seine Glücks-umständc besser waren. Aber genug von solche» vergan-genen Thorheiten!"

Euer Freund ist also ans dem Hause gegangen-Wohin? Ha! Ihr seht weg Ihr stockt Ihr könnt,meinen Blick nicht anshalten! Sprecht! Ich flehe, ichbefehle Dir! sprich!"

klnlant! und was fürchtest Du?"

Fürchten! Ach, ja, ich fürchte!" sagte die Ita-lienerin , nnd ihr ganzer Körper schien in sich zusammen-znkriechen, als sic wieder in ihren Stuhl zurücksank.

Dann, nach einer Panse strich sie sich die langenHaare aus den Augen , fuhr plötzlich auf nnd ging mitunregelmäßigen Schritten im Zimmer auf und ab. End-lich blieb sie vor Nieot stehen, legte ihre Hand ans sei-nen Arm, zog ihn vor einen Schreibtisch, den sie auf-schloß , zog eine L-chublade heraus, deutete ans das Gold,das darin lag, und sagte:Du bist arm Du liebst