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grundsatzlosen Weibes fängt mit einem Himmel an, ummit der tiefsten Hölle zu schließen! Sie ist eifersüchtigwie alle Furien, sie will nichts hören von weiblicher Be»gleitung! und wenn ste einmal die Schönheit Viola's sähe— ich zittere, wenn ich nur daran denke! Sie ist imSturm ihrer Leidenschaften jeder Gcwaltthat fähig!"
„Aha! ich weiß, wie solche Weiber sind! Mein Weib,Beatriee Sacchini, die ich von Neapel mitnahm, als esmir mit eben dieser Biola fchlschlng, schied sich von mir,als mein Geld ansging, und als Geliebte eines Richtersfährt ste im Wagen an mir vorbei, während ich durch dieStraßen krieche. Die Pest über ste! — aber Geduld! Ge-duld ! - Das ist das Loos der Tugend. Wäre ich nur einenTag Rvbespierre!"
„Laßt diese Tiradcn!" rief Glyndon ungeduldig,„und kommt auf die Hauptsache. Was würdet Ihr rathen?"
„Laßt,Eure Fillide zurück!"
„Sie zurncklafsen in ihrer Unwissenheit — zurück-lassen, durch Nichts geschützt, nicht einmal durch ihrenGeist ste znrücklafsen in den Saturnalien des Raubesund Mordes ? Nein! Ich habe mich einmal versündigtgegen ste. Aber komme, was da will, ich will nicht so nie-derträchtig sepn, ein Geschöpf zu verlassen, das, bei allenseinen Jrrthümern, doch sein Schicksal meiner Liebe anver-traut hat!"
„Ihr habt ste in Marseille verlassen."
„Wahr; aber ich ließ sie in Sicherheit zurück, undglaubte damals nicht, daß ihre Liebe so tief und treu sey.Ich ließ ihr Gold zurück, und bildete mir ein, sie würdesich leicht trösten; aber seither haben wir mit einan-der Gefahren erlebt! Und jetzt sie allein in dieserGefahr verlassen, der ste sich nie würde ansgesetzt gesehenhaben, ohne ihre treue Anhänglichkeit an mich! — nein,das ist unmöglich! Ein Gedanke kommt mir. Kannst Du