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der, Wie ich glaube, in Deiner Macht steht. Dn erinnerstDich der Viola Pisani?"
„Ha! erinnern! ja! Und des Liebhabers, mit wel-chem sie floh."
„Und von welchem sie jetz't geflohen ist!"
„Wirklich! was! Ich verstehe. 8aoi eblou! aber Ihrsehd ein Glückskind, vlior oonfrero!"
„Still, Mensch! mit Deinem ewigen Gewäsche vonBrüderschaft und Tilgend scheinst Du nie an Eine wohl-wollende Handlung, an Einen tugendhaften Gedanken zuglauben."
Nicvt biß sich in die Lippen und antwortete mürrisch:„Erfahrung enttäuscht Einen wohl! Hm; welchen Dienstkann ich Dir leisten, die Italienerin betreffend?"
„Ich war betheiligt bei ihrer Ankunft in dieser Stadtvoll Schlingen und Fallen. Ich kann sie nicht allein lassenunter Gefahren, vor welchen weder Unschuld noch Zu-rückgezogenheit genügend schützen. In Eurer segensreichenRepublik darf ein guter, unverdächtiger Bürger, der sei-nen lüsternen Blick auf irgend eine Frau oder Jungfrauwirfft, nur sagen: Sey mein, oder ich denuneire Dich! —Mit Einem Wort, Viola muß unsere Flucht theilen!"
„WaS ist leichter? Eure Pässe, wie ich sehe, sindauch auf sie gestellt."
„Was ist leichter! Vielmehr, was ist schwerer?Diese Fillide — vH» hätte ich sie doch nie gesehen! hätteich doch nie meine Seele zur Sklavin meiner Sinne ge-macht! Die Liebe eines ungebildeten, leidenschaftlichen,