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5 (1842)
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Dir zu Hülfe eilen; der Convent würde Dich als seinenBefreier begrüßen — Dir —"

„Halt» Mensch! wie wagst Du meinen Namen mitder That eines Meuchelmörders in Verbindung zu brin-gen? Laß die Sturmglocke von jenem Thurm ertönen zueinem Krieg zwischen der Menschlichkeit uns» dein Tyran-nen» und ich werde nicht der Letzte auf dem Platze seyn;aber die Freiheit hat in einem Verbrecher noch nie ihrenVertheidiger anerkannt!"

ES lag etwas so Muthiges und EdleS in GlyndonSStimme», Geist und Wesen» wie er so sprach, daß Nicotsogleich verstummte» er erkannte sogleich, daß er den Mannfalsch beurtheilt hatte.

„Nein," sagte Fiilidc» ihr Antlitz von ihren Hän-den erhebend» — „Nein! Euer Freund hat einen klügerenPlan in Bereitschaft; er will Euch einander erwürgenlassen. Er hat Recht; aber —"

„Flucht!" rief Nicot; „ist'es möglich? Flucht!Wie? wann? durch welche Mittel? Ganz Frankreich istumstellt mit Spionen und Wachen! Flucht! Wollte Gott,sie stände in unserer Macht!"

„Wünschest denn auch Du» der gesegneten Revolu-tion zu entrinnen?"

„Ob ich es wünsche? Oh!" schrie Nicot plötzlich»fiel nieder und umschlang Glyndon'S Kniee» — „Oh! rettemich mit Dir! Mein Leben ist eine Marter; jeden Au-genblick steht die Guillotine grinsend vor mir. 3ch weiß»daß meine Stunden gezählt sind: ich weiß, daß der Tyrann

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Bulwer'i Romane. X6IX.