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„Ich will in den Convent," .fuhr RobeSpierre fort.„Ich habe mich zu lang davon entfernt gehalten — damites nicht scheine, als wolle ich die Republik zu sehr ein-schüchtcrn, die ich geschaffen habe. Fort mit solchen Be-denklichkeiten ! Ich will das Volk vorbcreiten! Ich willdie Verräther mit einem Blick niederschmettern!"
Er sprach mit der furchtbaren Festigkeit des Redners,dem noch Nichts fehlgeschlagen, des moralischen Willens,der wie ein Krieger gegen eine Batterie anmarschirt. Indiesem Augenblick ward er unterbrochen, ein Brief wardihm gebracht; er öffnete ihn; sein Gesicht verwandelte sich— er zitterte an allen Gliedern; es war eine jener ano-npnien Warnungen, mit welchen der Haß und die NachsuchtDerer, die noch lebten, um ihn zu bedrohen, den Dertheilerder Todcsloose marterte.
„Dn bist beschmiert," so lauteten die Zeilen, „mitdem besten Blute Frankreichs. Lies Deinen Urtheilsspruch !Ich.erwarte die Stunde, wo das Volk Dich dem Henkerübergeben wird. Wenn mich meine Hoffnung täuscht, wennes zu lange ansteht — horch ! — lies ! Diese Hand, welcheDein Auge vergebens zu entdecken suchen wird, soll DeinHerz durchbohren. Ich sehe Dich jeden Tag — ich bin jedenTag um Dich. Zu jeder Stunde erhebt sich mein Armgegen Deine Brust. Elender! lebe noch eine Weile, dochnur wenige, traurige Tage — lebe, um an mich zu den-ken, — schlafe, um von mir zu träumen! Dein Schreckenund Dein Gedanke an mich sind die Herolde Deines Ver-