Druckschrift 
5 (1842)
Entstehung
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mag, die Breite zwischen den Augbraunen beinahe immerverleiht; die Lippen waren fest und scharf zusammengezo-gen; doch zitterten sie dann und wann, und verzogen siHbeständig. Die Augen, finster und mürrisch, waren dochdurchdringend und voll concentrirter Kraft, die nicht ebenunterstützt zu werden schien von dem magern, schwächli-chen Körper, oder der grünlich-fahlen Farbe seines Ge-sichts , welche von Aengstlichkeit und Krankheit zeugte.

So war Maximilian RobeSpierre; so das Zimmerüber der Tischlerwerkstätte, aus welchem die Edikte her-vorgingen, welche Heere auf die Bahn des Ruhmes schleu-derten, und ein künstliches Verfahren anordneten, umdas Blut abzuleiten, das die Hauptstadt des kriegerischstenVolkes der Erde überschwemmte! So war der Mann, dereiner Richterstelle lieber entsagt hatte, (das frühe Zielseines Ehrgeizes!) als daß er seine philanthropischenGrundsätze verletzt hätte durch Einwilligung in das To-deSurtheil über Ein Mitgeschöpf! so war der jung-fräuliche Feind der Todesstrafen, und so war, einSchlächterdiktator jetzt! der Mann, dessen reine undstrenge Sitten, dessen unbestechliche Ehrlichkeit, Hessen Haßgegen die Ausschweifungen in Wein und Liebe, ihn, wenner fünf Jahre früher gestorben wäre, zu einem Mustergemacht hätten, das kluge Väter und sorgsame Bürgerihren Söhnen aufstellen konnten. So war der Mann, derkein Laster zu haben schien, b,ir die Lage der Umstände,dieß Treibhaus, die zwei hervorkeimen machte, die in ge-wöhnlichen Zeiten am tiefsten verborgen im'menschlichen