Druckschrift 
5 (1842)
Entstehung
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er sich selbst Unrecht thnn, und sich die Verfügung überdie Ewigkeit anmaßen. Aber diese Geschöpfe» obwohlModifikationen der Materie, und einige von mehr alsmenschlicher Bosheit, können wohl der Furcht und demunvernünftigen Aberglauben als die Stellvertreter vonTeufeln erscheinen. Und von dem schwärzesten und mäch-tigsten darunter habe ich ein Geschenk angenommendas Geheimniß, das den Tod von den mir Theuerstenabwehrte. Kann ich nicht hoffen, daß mir noch genugKraft bleibt, um das Phantom zu täuschen oder ihm zutrotzen, wenn ich die Gabe zu verkehren suche? Antwortemir, Mejnour; denn in dem Dnnkel, das mich umhüllt,sehe ich nur die reinen Augen des Ncugebornen; ich hörenur das leise Pochen meines Herzens. Antworte mir, Du,dessen Weisheit ohne Liebe ist!

Mejnour an Zanoni.

R o in.

Gefallener!, ich sehe, Deiner warten Uebel und Todund Wehe! Du Adon-Ai verlassen, und dem namenlosenGreuel zufallen die himmlischen Sterne vertauschenmit diesen greulichen Angen! Du am Ende das Opferwerden der Larve der entsetzlichen Schwelle, die bei Dei-nem ersten Noviziat zuckend und fast vernichtet floh vorDeinem königlichen Angesicht! Als bei den ersten Stufender Einweihung der Zögling, den ich von Dir übernahman den Küsten der verwandelten Parthenope, bewußtlosund sich krümmend niedersank vor dem Schattenphantom,

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