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5 (1842)
Entstehung
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wartete, vor mir. Es war die Zeit des Carnevals. Eswar bei einer jener halbwahnsinnigen Scenen von Ge-lärme und schwärmendem Jubel Fröhlichkeit kann mankaum sagen welche mitten in einem christlichen Fest dieheidnischen Saturnalien einführen. Ermüdet vom Tanzen,war ich in ein Zimmer getreten, wo einige der Gästesaßen, trinkend, singend, jauchzend, und bei ihren phan-tastischen Anzügen und häßlichen Masken schien es einekaum menschliche Orgie. Ich mischte mich unter sie, undin jener entsetzlichen Aufregung der Lebensgeister, vonwelcher die Glücklichen Nichts wissen, war ich bald derLärmendste unter Allen. Das Gespräch kam ans die fran-zösische'Revolution, welche für mich immer einen hin-reißenden Zauber gehabt hatte. Die Masken sprachen vondem tausendjährigen Reiche, das sie auf Erden einführenwerden, nicht als Philosophen, welche sich der Ankunftdes Lichts freuten, sondern als Büsewichter, die über dieVernichtung der Gesetze jubelten. Ich weiß nicht, wie eskam, aber ihre zügellose Sprache steckte mich selbst an;und immer begierig, der Erste zu sehn in jedem Kreise,übertraf ich baldsselbst jene Schreier mit Deklamationenüber das Wesen der Freiheit, welche alle Geschlechter derErde zu umfassen im Begriff seh einer Freiheit, dienicht bloS die öffentliche.Gesetzgebung, sondern auch dashäusliche Leben durchdringen werde eine Emancipa-tion von allen Fesseln, welche die Menschen sich selbst ge-schmiedet. Mitten in dieser Tirade stüsterte mir eine derMasken zu:

Bulwer'S Romane. X6IX

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