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5 (1842)
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higkeiten mich zu begreifen, mehr mit natürlichen Instink-ten, als mit einer gebildeten Vernunft ein Wesen,dem sich das Herz in sorglosen Stunden hingeben konnte,aber mit dem das Gcmüth keine vertraute Gemeinschaftpflegen, an welchem der verwirrte Geist keine Führerinfinden konnte. Doch beunruhigte mich in Gesellschaft die-ser Person der Dämon nicht. Laß mich Dir die fürchter-lichen Bedingungen und Verhältnisse seiner Erscheinungennoch genauer erklären. In roher Aufregung, im alltäg-lichen Leben, im taumelnden Gelage, in wilden Erceffen,in der stumpfsinnigen Lethargie des sinnlichen Daseyns,das wir mit den Thicren gemein haben, waren seine Augennicht zu sehen, war sein Flüstern nicht zu hören. Aber so-bald die Seele einen höher» Schwung nahm, sobald diePhantasie sich zu Erhabenerem entzündete, sobald dasBewußtfeyn unserer eigentlichen Bestimmung ankämpstegegen das unwürdige Leben, das ich führte ba, Adel«,La kauerte es neben mir im Licht des Mittags, oder saßan meinem Bett eine Dunkelheit, im Dunkeln sichtbar.Wenn .in den Gallerien der göttlichen Kunst die Träumemeiner Jugend den früheren Wetteifer weckten wennich mich zu den Gedanken der Weisen wandte wenndas'Beispiel der Großen wenn der Verkehr mit denedelu Geistern den verstummten Geist in mir weckte, warder Dämon, wie durch einen Zauber hergebannt, bei mir.Endlich, eines Abends, in Genua, in welche Stadt ichfluch auf meiner Verfolgung des Mystikers gereist war,erschien dieser plötzlich, und als ich cs am wenigsten er-

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