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Hier hörte man an die Thüre pochen. „Gott tröstemich," sagte Mrs. Mervalc, „cS ist zehn Uhr vorbei! Werin aller Welt kann das scyn?"
„Vielleicht Dein Oheim, der Admiral," sagte derEhemann in etwas verdrießlichem Tone. „Er beglücktuns meist in dieser Zeit mit seinem Besuche."
„Ich hoffe, mein Lieber, daß Keines von meinenVerwandten ein unwillkommener Besuch in Eurem Hauseist. Der Admiral ist ein höchst unterhaltender Mann und— sein Vermögen ist ganz zu seiner freien Verfügung."
„Ich achte keinen Menschen höher," sagte Mr. Mer-valc mit Emphase.
Der Diener machte die Thüre auf und meldete Mr.Glyndon an.
„Mr. Glyndon! — welch ein ausserordentlicher —"rief MrS. Mervale, aber ehe sie den Satz beendigenkonnte, stand Glyndon im Zimmer.
Die zwei Freunde begrüßten sich mit aller Wärme,die bei alten Erinnerungen und langer Trennung natür-lich war. Eine geziemende, stolze Vorstellung vor MrS.Mervale folgte; und MrS. Mervale hieß mit einem wür-devollen Lächeln, und einem verstohlenen Blick auf seineStiefeln, den Freund ihres Gatten in England willkommen.
Glyndon war sehr verändert, seit Mervale ihn zu-letzt gesehen hatte. Obwohl nicht ganz zwei Jahre seitdamals verstrichen, war doch seine Hells Gesichtsfarbegebräunter und männlicher. Tiefe Linien, von Sorgen,Nachdenken oder Genuß herrührend, waren an die Stelle