Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
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Fanny zur Genossin seines Lebens gaben? Manchen, dieihre Begriffe vom Idealen mehr von den konventionellenRegeln des Romans, als ihren eignen Beobachtungen derWahrheit entlehnen, würde diese Erzählung wohl bessergefallen, wenn Philipp nie eine Andere geliebt hätte.Aber Alles, was am Ende zu dieser Liebe geführt, Haitinur gedient, sie dauernder und inniger zu machen. Diestärkste und würdigste Neigung des Mannes ist seine letzte ist diejenige, die alle seine früher» Träume von Treff-lichkeit zusammenfaßt und verkörpert diejenige, der dieHoffnung, durch frühere Täuschungen nur geläuterter undglänzender, entspringt diejenige, in welcher die Erinne-rungen am zartesten und reichsten sind, diejenige, die,alle andere verdrängend, selbst von Nichts mehr verdrängtwerden kann.

llnd jetzt, ehe der Vorhang fällt, und das Publikum,welches die ausgetretenen Personen vielleicht eine Weileinteressirt haben, sich zerstreut, um unter den Bestrebungendes wirklichen Lebens die Schatten zu vergessen, die sie eineStunde unterhalten, sie eine Sorge vergessen gemacht,möge noch ein Gemälde von Glück ihrem Auge sich dar-bieten.

Einige Jahre seit der Vermählung von Philipp undFanny find verstrichen Jahre, die sie meist auf Reisenzugebracht. Es ist ein Sommermorgen. In einem klei-nen altmodischen Zimmer in Beaufort-Court, die Fenstergegen den Garten offen, stand Philipp, der eben eingetre-