Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
Seite
97
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Eimmdzwanzigstes Kapitel.

Himmelstönc strömet die Harfe aus.

Die man ewig zu hören sich sehnt!

Sie verstummen! die Seel' ist ein schweigend Hau),Drin niemals Musik ertönt.

Traum felgt ans Traum durch die lauge Nacht.

Wilson. Die Vergangenheit.

Die Selbstbeherrschung, welche Philipp eine Zeit-lang behauptet hatte, verließ ihn, als er außer dein Hausewar. Cr fühlte seinen Geist in ein Chaos zertrümmert, er eilte maschinenmäßig, zu Fuß, fort er ranntedurch Straße um Straße, sie waren jetzt öde und ein-sam, während die Laternen ihr Licht auf den dichten Schneewarfen. Die Stadt blieb hinter ihm. Er hielt nicht inne,bis er athemlos und erschöpft am Geist, wo nicht am Kör-per, den Kirchhof erreichte, wo Katharinens Staub ruhte.ES fiel kein Schnee mehr, aber er lag dick auf den Grä-bern die Cibeubäume, in ihre weißen Todtenkleidergehüllt, schimmerten geisterhaft durch die Dämmerung.Auf dem Geländer, welches das Grab einsaßte, hing nochein Kranz, den FannhS Hand hieher gebracht hatte. Ab.rdie Blumen waren versteckt es war ein Kranz vonSchnee! Durch die Nisse der gewaltigen, ruhigen Wolkenschimmerten ein paar schwermüthige Sterne. Die Nuheselbst des heiligen Ortes erschien unsäglich traurig. DerTod des ZahreS lastete auf dem Tod der Menschen. Und