Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
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Diel wenigstens verstand fls, daß sie ihren verhaßtenKerkermeister vor dem nächsten Morgen nicht mehr sehenwürde; und als Harriet, indem sie ihr gute Nacht wünschte,ihr einen Niegel an ihrer Thüre zeigte, empfand sie weni-ger Angst bei dem Gedanken, an diesem fremden Ortallein zu seyn. Sie horchte, bis die Tritte Harricts ver-hallten, und versuchte dann, mit Pochendem Herzen, dieThüre zu offnen; sie war von Aussen verschlossen. Sieseufzte tief auf. Das Fenster? ach! als sie den Ladenweggezogen, fand sich ein zweiter, von Aussen geriegelt,welcher auch hier alle Hoffnung abschnitt; es blieb ihrNichts übrig, als ihre Thüre zu verriegeln; sie stand da,trostlos und betäubt über ihr Schicksal, und endlich fiel sieauf die Kniee nieder um zu beten, in ihrer einfältigenWeise, die jedoch seit ihren neuerlichen Besuchen bei derSchullehrerin verständiger und ernster geworden war,zu Ihm, von dem die Stimme des menschlichen Herzensdurch keine Schranken und Riegel abgehalten werden kann!

Dreizehntes Kapitel.

Lord Lilburne, vor einem Speisenbrett im Besuch-zimmer sitzend, beendigte seine einsame Mahlzeit, undDy-keman stand dicht hinter ihm, angegriffen und aufgeregt.