Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
Seite
116
Einzelbild herunterladen
 

116

Freude und des Entzückens auS. Philipp fuhr mit Leiden-schaft fort:

Fanny, mache das Leben glücklich und selig, dasDu gerettet hast. Das Schicksal bestimmt uns für einan- jder. DaS Schicksal bat für mich Dein holdes Gemüthgezeitigt. Das Schicksal hat für Dich diesen meinen rau-hen Geist gesänftigt. Wir haben vielleicht noch viel zu.tragen und viel zu lernen. Wir wollen einander tröstenund lehren!"

Er zog fie, indem er so sprach, an seine Brust dieZitternde, Erröthende, Verwirrte, die sich aber nicht mehr !sträubte; und hier, bei dem Grabe, das ein so denkwür-diger Platz gewesen in der Geschichte Beider, wurden jeneGelübde geflüstert, in welchen Alles, was diese Welt vonmenschlichem Glück enthält, enthalten und beschlossen ist Liebs, die dem Leid den Stachel nimmt, und Treue, dieder Liebe Ewigkeit verleiht. Alles war still, aber Allesheiter um fie! Droben der Himmel, zu ihren Füßendas Grab: für die Liebe das Grab! für die Treue derHimmel!

Letztes Kapitel.

H or.

Ich fühle, daß die Vorliebe, welche der Leser im All-gemeinen für die altväterische und jetzt etwas abgekommene