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7 (1841)
Entstehung
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die Welt zusammengerollt wird wie ein Pergament. Ver-stehst Du mich? Horst Du mich? oder habe ich ge-träumt, daß daß"

Er hielt inne Bestürzung erfaßte ihn bei ihremSchweigen. Hatteer sich geirrt in seinem göttlichen Glau-ben? seine Furcht dauerte nur einen Augenblick; dennFanny, die zurückgetreten war, als er redete, trat jetzt, dieHände an die Schläfe drückend, ihn anstarrend, athemlos,mit offenem Munde, als ob wirklich ihr bescheidnes Ge-müth nur mit großer Anstrengung und Kampf die Mög-lichkeit des auf sie einstürmenden Glückes begriffe, schüch-tern, ihr Antlitz mit Purpur übergoffen, auf ihn zu; undihm ins Auge sehend, als wollte sie in seiner innerstenSeele lesen, sagte sie in einem Tone, dessen Innigkeit zeigte,daß ihr ganzes Schicksal an seiner Antwort hing:

Aber ist dies nicht Mitleid? Man hat Euch gesagt,daß ich kurz, Zhr seyd großmüthig Ihr IhrOh! täuscht mich nicht! Liebt Ihr sie noch? KönntIhr liebt Ihr die niedrige, närrische Fanny?"

So wahr Gott mich richten wird, Holde, ich binaufrichtig ! Ich habe eine Leidenschaft überlebt, die nie sosüß, so zärtlich, so völlig war wie die, die ich jetzt für Dichfühle! Und oh! Fanny, höre dies wahre Geständniß! Duwärest es Du, zu der mein Herz sich wandte, eh' ich Ca-milla sah! Gegen diese Neigung kämpfte ich in derBlindheit eines hochmüthigen Jrrthums."

Fanny stieß einen leisen, unterdrückten Schrei der