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Labnrnum, der über die Mauern wuchert, lausche denBügeln auf den Eibenbäumen droben, und sieh dort! derSchmetterling selbst hat sich auf ein Grab gesetzt! — Ichbin nicht unglücklich." Wie er so sprach, schaute er sieernst an, und dann ihre beiden Hände in die seinigen neh-mend, zog er sie sanft an sich, und fuhr fort: „Fanny,erinnerst Du Dich noch, wie ich einst, aufdies Thor gelehnt,Dir von dem Glück der Ehe sprach, wenn zwei Herzen ver-einigt sind. Nein, Fanny, nein, ich muß fortfahren. Hierauf diesem Platz, hier sah ich Dich zuerst nach meinerRückkehr nach England. Ich kam, um die Todte zu besu-chen, und ich habe seither gedacht, es sey meiner MutterSchutzgeist gewesen, der mich hieyer zog, Dich zu finden
— die Lebende! Und oft nachher, Fanny, kamst Du mitmir hieyer, wenn ich, blind und stumpf wie ich war, hierin finstrer Trauer brütete, nicht achtend der Schätze, diedamals schon in meinem Bereich waren. Aber es war soam besten. Die Prüfung, die ich durchgemacht, hat michum so dankbarer gemacht für den Preis, den ich jetzt zuhoffen wage. Auf diesem Grab hat Deine Hand täglich dieBlumen erneut. Bei diesem Grabe, dem Band zwischender Zeit und der Ewigkeit, bei diesem Grab, besten Leh-ren wir mit einander gelesen, willst Du hier einwilligen,unsre Gelübde auszntauschen? Fanny, Liebste! Holdeste!Zärtlichste! ich liebe Dich, und endlich so, wie Du alleingeliebt werden'mußst! — ich werbe um Dich zur Gattin!Sey mein — nicht für eine kürze Zeit, sondern für immer
— für immer, selbst wenn diese Gräber sich aufthun, und