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Philipp antwortete nicht einmal mit einer Miene aufden SarkaSmuS. Denn in diesem Augenblick erhob derPöbel draußen ein lautes Jnbelgeschrei, — sie waren derBraut ansichtig geworden.
„Kommt, Sidney, hieher; ich darf Euch nicht langaufhalten."
Arm in Arm schritten sie aus der Kirche, und wand-ten sich nach dem ganz nahen Platz, wo ihnen von demStein auf ihrer Mutter Grab Blumen cnigegenlächelten.
Die alte Inschrift war ausgelöscht, und der Name:Railuri'lne Leaukurt auf den Stein gesetzt worden.
„Bruder," sagte Philipp, „vergiß dies Grab nicht —tu Jahren nicht, wenn Kinder um Deinen eignen Herdspielen. Bemerke, der Name Katharine Beaufort ist frischerauf dem Stein, als das Datum der Geburt und des Todes— erst heute ward dieser Name hier eingegraben — anDeinem Hochzeittage! Bruder, durch dies Grab sind wirjetzt wirklich vereint!"
„Oh, Philipp!" rief Sidney in tiefer Rührung, dieihm dargebotue Hand ergreifend und drückend; „ich fühle,ich fühle, wie edel, wie groß Du bist — daß Du Mehrgeopfert, als ich im Traume geahnt —"
„Still!" sagte Philipp mit einem Lächeln. „KeinWort hiervon, Ich bin glücklicher als Ihr glaubt. Gehzu, sie erwartet Dich!",
„Und Du? — Dich verlassen? — allein!"
„Nicht allein!" sagte Philipp, auf das Grab deutend.