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wohlwollender Pflegevater, dem die Thränen aus de» Au-gen stürzten, murmelte Segenswünsche, indem er ihn an-sah. MrS> Beaufort hatte abgelehnt, Zeugin der Ceremoniezu sehn — ihre Nerven seyen zu schwach — aber hinter denGenannten, in größerer Entfernung, kam Robert Beau-fort , nüchtern, anständig, gefaßt wie immer dem äußernAnschein nach; aber ein scharfer Beobachter hätte bemer-ken können, daß sein Auge seinen gewohnten, selbstgefäl-ligen, schlauen Ausdruck verloren hatte, daß sein Schrittschwerfälliger, seine Verbeugung freudloser war. Seinganzes Wesen hatte etwas Kleinlautes, GedemüthtgteS.Das Bewußtseyn seiner Hufen Landes war aus seinemstattlichen Auftreten gewichen; er war nicht mehr ein Be-sitzer, sondern ein Pensionär. Der reiche Mann, der nachLust und Neigung über das Glück Andrer entschieden hatte,war eine Null; er hatte kein Interesse mehr an irgendEtwas. Was war ihm die Heirath seiner Tochter jetzt?Ihre Kinder wurden ja nicht Erben von Beaufort. AlsCamilla sich freundlich umwandtc, und unter seligen Thrä-nen sein Herankommen erwartete, um seine Hand zu drücken,zwang er sich zu einem Lächeln, aber es war trüb und jäm-merlich. Es verlangte ihn fort zu gehen und allein zusehn.
„Mein Vater!" sagte Camilla mit ihrer süßen, lei-sen Stimme; und sie riß sich von Philipp los und warfsich an ihres Vaters Brust. ,
„Sie ist ein gutes Kind," sagte Robert Beaufortgedankenlos; und sein trocknes Auge auf die Gruppe