Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
Seite
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Mutter Lächeln schaue auf mich herab, und indem ich Dirdiene, gehorche ich meiner Mntter. Später vielleicht,Siduey. wenn wir von der Periode meines früher» Lebenssprechen, wo ich für Euch arbeitete, wo ich dis Herabwür-digung, von der Ihr sprecht (war doch keine Sünde dar-an!), freudig ertrug um Euretwillen wo Ihr den Feier-tag hattet und ich die Arbeit später vielleicht werdetIhr mir mehr Gerechtigkeit widerfahren lassein Ihr ver-ließt mich, oder wurdet mir geraubt, und ich gab all daskleine Vermögen, das meine Mutter uns hinterlassen, hinum einige Nachrichten von Euch zu bekommen. Ich erhieltEuren Brief Euren bitter» Brief cS kümmerte michjetzt nicht mehr, daß ich ein Bettler, weil ich ja allein war.Ihr sprecht davon, was ich Euch gekostet Ihr! undjetzt verlangt Ihr von mir, daß daß barmherzigerHimmel! laßt mich Euch recht verstehen; liebt Ihr Ca-milla? Liebt sie Euch? Sprecht sprecht erklärt Euch welche neue Qual wartet meiner?"

Jetzt erzählte Siduey, trotz allem feinem mehr selbst-süchtigen Kummer gerührt und gedemüthigt durch seinesBruders Sprache und Benehmen, so gedrängt als möglichdie Geschichte seiner Neigung für Camilla, die Umständeihrer Verlobung, und legte ihm zuletzt den Brief vonMr. Beaufort vor.

Trotz aller Anstrengungen sich zu bezwingen war Phi-lipps innere Pein so gewaltig, so sichtbar, daß Sidney,beim Anblick seiner heftig arbeitenden Züge, seiner zittern-den Hände, all die irdischeren Elemente seiner Natur in