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7 (1841)
Place and Date of Creation
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dies steinerne Bild der Zeit und des Todes! Dannkann er vielleicht begreifen, warum diejenigen, welche diewirkliche lebendige Fanny in dieser eiskalten und verschüt-teten Atmosphäre jugendlich blühen sahen, ihre Armuth,ihre Einfalt, ihre bezaubernde Schönheit durch den Con-trast gesteigert empfanden, und sie in Verbindung setztenmit Gedanken und Bildern geheimnißvoll und tiefenSinnes die eben so viel Erhabenes als Lieblicheshatten. ,

So saß der alte Mann da; und Philipp, der, ob-gleich er ihn anwesend wußte, redete, als ob er mit Fannyallein wäre, sprach, nachdem er verschiedene mehr zufälligeGegenstände berührt, also zu ihr:

Meine wahre, theure Freundin, Euch werde ich nichtnur meine Rechte und mein Vermögen, sondern auch dieWiederherstellung des reinen Namens meiner Mutter zudanken haben. Zhr habt nicht nur Blumen auf jenen Grab-stein gestreut, sondern durch Euer Verdienst, unter derLeitung der Vorsehung, wird auch endlich der Name dar-auf geschrieben werden, der alle Verläumduug niederschlägt.Jung und unschuldig wie Ihr jetzt seyd, meine holde undgeliebte Wohlthäterin, könnt Ihr noch nicht fassen, welcheine Seligkeit cs für mich seyn wird, diesen Namen auf deneinfachen Stein graben zu lassen. Später, wenn Ihr Gat-tin, Mutter seyd, werdet Ihr begreifen, welchen DienstIhr den Lebenden und Tvdten geleistet!"

Er hielt imze kämpfend mit dem Stnrm von Ge-fühlen, die aus sein Herz eindrangen. Ach! denTodten!