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7 (1841)
Place and Date of Creation
Page
81
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der lederne Stuhl oder der Kaminteppich, worauf der Eineund der Andere ruhten.

Ein Umstand trug in der Wirklichkeit viel bei zudem Interesse von Fannys sonderbarem Schicksal, de» ichaber in der Erzählung, wie ich wohl fühle, dem Lesernicht recht werde verständlich machen können. Und dieswar ihr Verhältniß zu dem alten Manne und ihr Aufent-halt bei ihm. Ihr Charakter bildete sich, während derseinige dahin war; hier das weiße Blatt, das sich füllte, dort das beschriebene, das zum leeren Blatt verbleichte.Es war das gänzliche, völlige Lebendigtodtfeyn Simons,was, zum Sehen so ergreifend, es doch unmöglich macht,ihn dem Leser darzustellen in der ganzen Stärke des Con-trastes, den er der jungen Psyche gegenüber machte. Ersprach selten oft vom Morgen bis in die Nacht nichter ging jetzt selten mehr aus. Es wäre vergeblich, dasUnbeschreibliche beschreiben zu wollen, möge der Lesersich selbst das Bild entwerfen. Und wenn er (wie ich hoffe,daß er manchmal thuu werde, nachdem er dies Buch zuge-schlagen) daö Bild heranfbcschwört, daS sich ihm an denNamen der Heldin knüpft, dann denke er sich vor ihr, wäh-rend sie durch das dürftige Zimmer schwebt, währendsie der Stimme dessen, den sie liebt, horcht-wenn siesinnend am Fenster sitzt, von wo gerade noch der Kirch-thurmgiebcl sichtbar während Tag für Tag die Seelein ihr sich dehnt und verklärt der Leser denke sich danninnerhalb derselben Wände, mit grauen Haaren, blind,stumpf gegen jedes Gefühl, eingefroren gegen alles Leben