Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
Seite
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ich auch den Namen nicht wieder annehmen, welchen daSGesetz mir absprach, bis ihn das Gesetz mir wieder zu-spricht. Das Gesetz allein kann das Unrecht auslöschen,das es mir angethan hat."

Mr. Beaufort war mit dieser (ob zwar irrigen) Argu-mentation zufrieden, und hoffte jetzt, cs werde sich Allesungestört abmachen lassen.

Daß ein Mädchen in der Lage Camilla'S, und voneinem weder energischen noch tiefen Charakter, aber unter-würfig, pflichttreu und schüchtern, dem Zureden und denGründen ihres Vaters, dem Wunsch ihres sterbenden Bru-ders nachgab daß sie sich nicht zn weigern getraute, dasMittel der Herstellung des Friedens in einer gespaltenenFamilie, das rettende Opfer für ihres Vaters gefährdetesVermögen zu werden daß sie endlich, als beinahe einenMonat nach Arthurs Tod, als ihr Vater sie in das Zim-mer führte, wo Philipp mit pochendem Herzen auf ihrenSchritt lauschte, ihre Hand in die seine legte, und Philipp,auf die Kniee fallend, sagte:Darf ich hoffen, diese Handfürs Leben zu besitzen?" daß sie da Worte stammelte,die er als eine nicht widerstrebende Einwilligung deutenkonnte daß Alles dies so geschah, ist so natürlich, daßder Leser schon darauf vorbereitet ist. Aber dennoch dachtesie mit bittern, reuevollen Gefühlen an ihn, der, so über-legt und treulos aufgegeben und zurückgewiesen ward. Siefühlte, wie innig er sie geliebt sie wußte, wie fürchter-lich sein Kummer seyn würde. Sie sah ernst und traurigaus; aber ihres Bruders Tod genügte in Philipps Augen,