Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
Seite
53
Einzelbild herunterladen
 

Beaufort eine Wohlthat annehmen zu wollen, und mitnatürlicher Erbitterung der von Euch früher erlittenenMißhandlung gedenkend, hielt ich es für vergeblich, Euchaufzusuchen, Euch Vorstellungen zu machen, aber nichtfür vergeblich, Euch zu helfen. Ich schickte Euch anonymso Viel, als wenigstens genügen mochte, falls gänzlicheArmuth Euch auf schlechte Wege geführt hätte, Euch da-von abzuziehen, wenn Euer Herz so gestimmt war. Viel-leicht hat diese Summe, so gering sie war, Euern Pfadgeebnet und Euch aus Eurer Laufbahn geholfen. Und war-um ich Euch das jetzt sage? Um Euch abzurathen vonVerfolgung von Rechten, die Ihr als gegründet anseht? Das verhüte der Himmel! Wenn die Gerechtigkeit ansEurer Seite ist, so ist es auch eine Pflicht gegen EurerMutter Namen. Nein, sondern einfach darum: daß Ihr,indem Ihr solche Rechte behauptet, Euch mit Gerech-tigkeit statt Rache begnügt! daß Ihr, selbst rech-tend, nicht Andern Unrecht thut! Wenn das Gesetz fürEuch entscheiden sollte, so machen die Rückstände, dieZhr fordern könntet, meine Eltern und meine Schwesterzu Bettlern. Das mag des Gesetzes Entscheidung sehnGerechtigkeit wäre es nicht; denn mein Vater selbst hattedie ernste Ueberzengnng und alle anscheinende Wahr-scheinlichkeit sprach zu seinen Gunsten der wahre Erbedes an ihn gefallenen NeichthumS zu seyn. Das ist nichtAlles. ES sind Umstände mit der Entdeckung einer gewis-sen Urkunde verknüpft, die, wenn authentisch, nnd icherlaube mir nicht dies in Zweifel zu ziehen, den StreitBulwer's Romane. XVIV, H