51
sollte er auch? Wenn er die Abschrift vor Gericht kommenund gelten ließ — falls man ihm dies rieth — konnte erFannys Zeugniß ganz abschneiden; selbst ohne ein solchesZugeständniß konnte man möglicherweise ihr Zeugniß be-anstanden oder eludiren. Er gestand, daß er fürchte, derZeuge, der die Abschrift gemacht, und der Zeuge derTrauung sehen noch am Leben. Und dann sprach er Pathe-tisch von seinem Wunsche, zu thun was recht sey, vonseiner Furcht vor Verleumdung und Mißdeutung. Er sagteNichts von Sidney, und seiner lleberzcugung, daß CharlesSpencer dieser Siduey sey, weil, wenn seine Tochter dasMittel werden sollte, einen Vergleich zu Stande zu brin-gen, es klar war, daß ihre Verlobung mit Spencer auf-gehoben und verheimlicht werden mußte. Und zum Glückverhinderte Arthurs Krankheit und Camillas Schüchtern-heit, verbunden mit ihres Vaters Ermahnungen, Arthurin seinem gegenwärtigen Zustand nicht durch neue Veran-lassungen zu Gemüthsbewegungen aufzuregen, die ver-trauliche Mittheilung, welche sonst Wohl zwischen Bruderund Schwester stattgefunden haben würde, lind CamillaHattein derThat kein Herz zu solchen Mittheilungen. Wiehätte sie, wenn sie Arthurs gläsernes Auge sah, und sei-nen hektischen Husten horte, ihm von Liebe und Heirathsprechen können? Was das Automat, Mrs. Beaufort, be-traf, so versicherte sich Robert ihrer Verschwiegenheit.
Arthur hörte aufmerksam seines Vaters Mittheilungan, und die Folge dieser Besprechung war folgender BriefArthurs an seinen Vetter: