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Gesprochenen verstand, denn all ihre Geistesvermögen,selbst ihr Gehör und Gesicht waren verschlungen von ihrerungeduldigen Besorgniß für ihn, und ausrief:
„Kein Leid ist Fanny geschehen,— keines; nur ge-ängstigi. Lest! lest! rettet dies Papier! — Ihr wißt, wasIhr mir einmal sagtet von einem bloßen Fetzen Papier!Kommt fort! — kommt!"
Er warf jetzt sein Auge auf das Papier in seinenHänden. Das war ein entsetzlicher Augenblick für RobertBeaufort— sogar für Lilburne! — die unheilvolle Ur-kunde dieser Faust entrissen! — ebenso gut hätten sie sieden Krallen eines Tigers entreißen mögen! Er schlug dieAugen auf — sie weilten auf dem Bilde seiner Mutter!— ihr Mund lächelte ihm zu! Er wandte sich gegen Beau-fort mit einer innern Bewegung, die zu jubelnd, zu seligwar für gemeine Rache, — für gemeinen Triumph —beinahe für Worte.
„Schaut dorthin, Robert Beaufort — schaut!" under deutete auf das Gemälde. „Ihr Name ist fleckenlos!Ich stehe wieder unter meines Vaters Dach, der Erbe vonBeaufort! Wir werden uns gegenüberstehen vor den Ge-richtshöfen unserS Landes. Was Euch betrifft, Lord Lil-burne, so will ich Euch glauben, — es ist zu gräßlich,auch nur zu zweifeln an Euren Absichten. Wenn ihr einLeid zugefügt worben wäre: ich hätte Euch hier, wo Ihrsteht, zerrissen, Glied für Glied. Und dankt ihr" (dennLilburne gewann bei dieser Sprache den kecken Muth seinerJugend wieder, wie er war, ehe Berechnung, Indolenz und