Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
Seite
42
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Gesprochenen verstand, denn all ihre Geistesvermögen,selbst ihr Gehör und Gesicht waren verschlungen von ihrerungeduldigen Besorgniß für ihn, und ausrief:

Kein Leid ist Fanny geschehen, keines; nur ge-ängstigi. Lest! lest! rettet dies Papier! Ihr wißt, wasIhr mir einmal sagtet von einem bloßen Fetzen Papier!Kommt fort! kommt!"

Er warf jetzt sein Auge auf das Papier in seinenHänden. Das war ein entsetzlicher Augenblick für RobertBeaufort sogar für Lilburne! die unheilvolle Ur-kunde dieser Faust entrissen! ebenso gut hätten sie sieden Krallen eines Tigers entreißen mögen! Er schlug dieAugen auf sie weilten auf dem Bilde seiner Mutter! ihr Mund lächelte ihm zu! Er wandte sich gegen Beau-fort mit einer innern Bewegung, die zu jubelnd, zu seligwar für gemeine Rache, für gemeinen Triumphbeinahe für Worte.

Schaut dorthin, Robert Beaufort schaut!" under deutete auf das Gemälde.Ihr Name ist fleckenlos!Ich stehe wieder unter meines Vaters Dach, der Erbe vonBeaufort! Wir werden uns gegenüberstehen vor den Ge-richtshöfen unserS Landes. Was Euch betrifft, Lord Lil-burne, so will ich Euch glauben, es ist zu gräßlich,auch nur zu zweifeln an Euren Absichten. Wenn ihr einLeid zugefügt worben wäre: ich hätte Euch hier, wo Ihrsteht, zerrissen, Glied für Glied. Und dankt ihr" (dennLilburne gewann bei dieser Sprache den kecken Muth seinerJugend wieder, wie er war, ehe Berechnung, Indolenz und