Ausschweifungen seine Nerven abgestumpft hatten; undschritt, uneingeschüchtert durch die Größe, Mannhaftigkeitund Stärke des ihm drohenden Gegners hochmüthig aufihn los), „dankt es Eurer Verwandtschaft mit ihr/' sagtePhilipp, und stimmte seinen Ton zu einem Flüstern her-ab, „daß ich Euch nicht als Betrüger und Dieb brand-marke! Still, Schuft! — Still, Schüler von GeorgeGawtrey! — Ich fechte keine Duelle aus als mit Män-nern von Ehre!"
Jetzt wurde Lilburne weiß, und das trotzige Wortblieb ihm in der Kehle stecken. Im nächsten Augenblickhatten Fanny und ihr Beschützer das Zimmer verlassen.
„Dykeman," sagte Lord Lilburne nach langem Schwei-ge»; „ein andermal will ich Euch fragen, wie Ihr dazukämet, diesen unverschämten Menschen hereinzulassen; —für jetzt geht und bestellt das Frühstück für Mr. Beaufort."
Sobald Dykeman, vielleicht noch mehr erstaunt überseines Lords Kaltblütigkeit, als über alles Vorhergegan-gene, das Arbeitszimmer verlassen, trat Lilburne zu Beau-fort hin, der wie von der Starrsucht gelähmt schien, undsagte, ihn derb und ungeduldig anrührend:
„Gottes Tod! Mann! rafft Euch auf! Kein Augen-blick ist jetzt zu verlieren. Ich habe schon entschieden, wasIhr thun müßt. Das Papier ist keinen Strohhalm Werth,wenn nicht der Geistliche, der es beglaubigte, den Umstandmit seinem Zeugniß erhärtet. Er ist ein geringer Pfarrer
— ein Pfarrer in Wales — Ihr seyd noch Mr. Beaufort,
— ein reicher und vornehmer Mann. Der Pfarrer, gehörig