Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
Seite
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sich über eine Stunde eingeschlossen und besprochen miteinem Manne, dessen Namen der Wirth wußte, Weilerauf seiner Reisetasche stand der Name war B arlow!Ihr erinnert Euch der Aufforderungen! Guter Himmel,was ist zu thun? Ich möchte nichts Unehrliches oder Un-edles thun. Aber es bestand keine Heirath. Ich will nim-mermehr glauben, daß eine Heirath bestand nimmer!"

Es bestand eine Heirath, Robert Beaufort," sagteLord Lilburne, und freute sich beinahe der Qual, die erdem Andern bereitete;und ich habe hier in meiner Handein Papier, welches einen Augenblick in seine Griffe zubekommen, Philipp Vaudemont, den», so wollen wir ihnnoch nennen, mit seiner rechten Hand erkaufen würde. Ichhabe es so eben in einer verborgnen Vertiefung in diesemSchreibtisch gefunden. Robert, von diesem Papier kanndas Schicksal, das Vermögen, die Wohlfahrt, die GrößePhilipp VaudemontS, oder seine Nrmuth, seine Verban-nung, sein Ruin abhäugen. Seht!"

Robert Beaufort warf einen Blick auf das ihm hin-gehaltene Papier ließ es auf den Boden fallen undtaumelte auf einen Stuhl. Lilburne legte kaltblütig dieUrkunde wieder in den Schreibtisch, und aufseinen Schwa-ger zu hinkend, sagte er mit einem Lächeln:

Aber das Papier ist in meinem Besitz ich will esnicht vernichten. Nein, ich habe kein Recht, es zu vernich-ten. UeberdieS würde es ein Verbrechen seyn; aber wennich es Euch gebe, könnt Ihr damit thun, was Euchbeliebt!"