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verhüllt — ihre leichte Gestalt vom Boden aufgehoben.Sie widersetzte — sie sträubte sich gewaltsam — umsonst.Es war das Werk eines Augenblicks. Sie fühlte sich inden Wagen getragen — die Wagenthüre ward geschlossen— der Unbekannte saß ihr zur Seite und seine Stimmesagte:
„Fahrt zu, Dykemali. Schnell, schnell!"
Zwei bis drei Minuten, welche ihr in ihrer Angstwie Jahre erschienen, verstoßen, als der Knebel und derMantel sachte weggcnommen wurden, und dieselbe Stim-me, (sie konnte noch immer ihren Begleiter nicht sehen,)in sehr mildem Tone sagte:
„Beunruhigt Euch nicht: Ihr habt keine» Grunddazu — wahrlich nicht! Ich hätte diesen Plan nicht ge-wählt, hätte es einen andern — einen milderen gegeben.Aber ich konnte Euch nicht aufsuchen in Eurem Hause —ich wußte kein anderes, wo ich Euch treffen konnte. DiesVerfahren allein blieb mir übrig — in der Thal, diesesallein, Ich verschaffte mir Kunde von Eurem Thun undTreiben. Tadelt mich darum nicht, daß ich Euren Gängennachspürtc. Ich erwartete Euch die ganze vorige Nacht —Ihr kämet nicht. Ich war in Verzweiflung. Endlich findeich Euch. Scyd nicht so in Angst; ich will nicht einmalEure Hand aurühren, wenn Ihr cs nicht haben wollt."
Unter diesen Worten jedoch machte er den Versuchsie zu berühren, und ward mit einer Heftigkeit zurückge-stvßen, die ihn etwas aus der Fassung brachte. Das armeMädchen zog sich vor ihm in die äußerste Ecke dieses