Druckschrift 
7 (1841)
Entstehung
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eilte sie mit dem kostbaren Buche fort und verließ dasHans. Es war da eine Mauer, welche, die Angehörigkeitender Schule begrenzend, eine kurze Strecke weit in dieHauptstraße vorlief. Mit dem wachsenden Nebel kämpftehier schwach der Flimmer einer einzelnen Laterne in eini-ger Entfernung. Gerade an dieser Stelle fiel ihr Blickauf einen dunkeln Gegenstand auf der Straße, worin siemit Mühe einen Wagen erkannte, als sie sich bei der Handergriffen fühlte, und eine Stimme ihr ins Ohr sagte:

Ach ! Ihr werdet nicht so grausam gegen mich seyn,hoffe ich, als Ihr es gegen meinen Abgesandten wäret!Ich bin selbst gekommen, Euch zu holen!"

Sie wandte sich in großer Bestürzung um, aber dieDunkelheit ließ sie das Gesicht dessen, der sie so anredetc,nicht erkenne».

Laßt mich gehen!" schrie sielaßt mich gehen!"

Still still! Rein nein! Kommt mit mir.Ihr sollt ein Haus einen Wagen Dienerschaft haben!Ihr sollt seidene Kleider und Juwelen tragen! Ihr sollteine vornehme Dame sehn!"

Während diese verschicdnen lockenden Anerbietungenrasch auf das immer erneute Sträuben Fannys folgten,sagte eine Stimme von dem Kutschbock in leisem Tone:

Nehmt Euch in Acht, mein Lord, ich sehe Jemandkommen vielleicht der Polizeimann!"

Fanny horte die Warnung und schrie laut um Beistand.

Steht es so!" murmelte der Angreifer. Und plötz-lich fühlte Fanny ihre Stimme erstickt ihren Kopf