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mit der stille» Melancholie seines Wesens, mit seinen halbvorwurfvollcn Blicken ans sie, und mit der Aufregung, dieer im (bespräche mit ihr gezeigt hatte. Und von solchemzwecklosen und unbefriedigenden Leben mußte sie sich alsdie Ursache betrachten. Mit bitterem Hcrzweh gedachtesie seiner früheren Rede, als er sagte: „Meine Zukunftliegt in Ihren Händen:" und sie hielt seine hohen Talente,seine Energie, seinen anSgcbildetcn Geist mit dem Lebenzusammen, durch welches alle jene Vorzüge Anderen ebenso unnütz als ihm selber geworden waren. Wenige, sehrWenige wissen, wie mächtig in eines WeibcS Herzen dasGefühl ist, die Macht über das Glück eines Anderen in derHand zu haben. Selber an Abhängigkeit gewöhnt, ist esfür eines Weibes Stolz die lieblichste Nahrung, einesAnderen Glück von sich abhängig zu machen. Hierin liegt«ine Hauptsache der Kinderliebe eines Weibes: die Weiberwürden die Kinder weit weniger lieben, sobald diese nichtabhängig von ihrer Fürsorge wären. Und die Jahre, durchderen Verlauf die junge Gräfin mit den Nichtigkeiten derWelt bekannt gemacht worden war, hatten die Slucllcnihrer HcrzenSneigungen in dem Maße ergiebiger gemacht,als die ihres Ehrgeizes mehr oder weniger dadurch ver-siegten. Sic konnte, sic wollte sich's nicht verhehlen, daßGodolphin sie noch liebte ; sic ersehnte die Stunde, in wel-cher er ihr es gestehen, und sie alsdann befugt seyn würde,ihn für alle dic Kümmcrniß zu entschädigen, die ihm durchihr früheres Verneinen bereitet seyn mogte. Auch fühltesie, daß cs ein edles und entzückendes Werk sehn würde,