Druckschrift 
3 (1840)
Entstehung
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sank dann auf einen Sitz vor dem Hai,sc, wo er schweigendund voll Dankgcfnhls die milde und purpurne Luft einesitalischen Sommcrabends cinznatlimen schien.

Nach nnd nach war die Sonne hinal'gcsnnlen, undjenes den, Klima eigene, kurze, aber köstliche Zwielichteingctretcn. Einem dünnen Schleier gleich, lieh der Ne-bel, der zn jener Stunde zwischen Erde und Himmel zuschweben pflegt, der Scene umher seinen durchsichtigenSchatten, schien für einen Augenblick zn zittern, nndwar dann vcrschwebr. Der Mond ging ans nnd wars seinLicht ans VolkmanS ernstes Gesicht — ans die reiche 2u-gendblüthe und das wachsame Auge Lucillas — ans diesinnende Stirn und regungslose Gestalt Gvdolphins. Eswar eine Gruppe von unbeschreiblichem Znteressc, DieErde lag so still da, daß der Phantast sich Wohl hätte cin-bilden mögen, sic hätte sich selber cingclnllt, um in ihremfriedlichen Schooßc die Stimmen jenes Himmels einzn-sangcn, an dessen Srakcl er glaubte. Keiner von derGruppe sprach: des Astrologen Geist nnd Blick warennach oben gerichtet; und weder die Tochter, noch der Gast-freund wollte die Meditationen des alten nnd tränmende»Mannes unterbrechen.

Mit verschränkten Armen und gesenktem Blicke hingGodvlphin seinen Gedanken nach, nnd Lucilla, die inGodolphins Anwesenheit sich einem süßen Rausche hin-gab, schaute gleich ihrem Vater auf zu dem mildem undzarten Himmel, doch that sie cs mit der Seele einer lie-benden Erdentochter,